PeruPeru! 04.08.-25.08.2019

Von Dreien die auszogen um die Cordillera Blanca zu erobern.

Wir sind weder Conquistadoras im klassischen Sinne, noch müssen wir wie Humoldt die spanische Krone um Erlaubnis fragen um den südamerikanischen Kontinent betreten zu dürfen… Wir sind 3 Frauen die eins gemeinsam haben: die Liebe zur Natur und den Bergen. Wir wollen ein Abenteuer im Kleinen – für 3 Wochen – überschaubar – mit sicherer Rückfahrkarte! Erobern wollen wir den Alpamayo (5947 m) in der Cordillera Blanca. Unsere gesamte Planung des Urlaubs richtet sich auf dieses Ziel aus.

Am 04.08. geht es endlich los! Wir fliegen mit Avianca über Bogotá nach Lima. Als suboptimal stellt sich der anschließende Bustransfer von Lima nach Huaraz heraus! Wir müssen den halben Tag im zugigen Einkaufsmall am Plaza Norte abhängen, bevor es mit dem Nachtbus endlich weitergeht (Cruz del Sur; bessere Verbindungen bietet Moviltours – kann von Deutschland aus gebucht werden).

Wir kommen etwas durchgefroren aber pünktlich um 6:00 morgens in Huaraz (3100 m) an und nehmen ein Taxi zu unserem vorgebuchten Hostal „Jo´s Place“. Wir versuchen uns heute zu orientieren, zu kurieren (zugige Malls sind nicht gesundheitsfördernd!) und einfach in Peru anzukommen.

Am nächsten Tag wollen wir uns möglichst sanft akklimatisieren – die Wahl fällt auf den Mirador Laguna Wilkacocha (3750 m) mit einer herrlichen Aussicht auf die gesamte Cordillera Blanca. Ein Colectivo bringt uns von Huaraz preisgünstig (2 Soles – ca. 60 Cent) an den Ausgangspunkt. Der Weg ist einfach aber durchaus steil, führt durch ein kleines Dorf am Hang, die Bewohner weisen einem freundlich den Weg. Wir schnaufen ganz schön bis wir endlich oben sind; Elli gleich doppelt, weil sie total erkältet ist. Dort, an der Laguna, lässt es sich mit mitgebrachten Empanadas und viel Wasser sehr gut aushalten! Schauen, in der Sonne sitzen und nebenzu akklimatisieren – so soll es sein.

Da wir den ersten Höhentest (trotz Erkältung) gut vertragen haben, steigern wir uns am nächsten Tag und gehen zur Laguna Churup (4650 m); ein beliebtes und frequentiertes Touristenziel. Wir fahren mit einem Colectivo von Huaraz bis nach Pitec (ca. 40 Minuten, 30 Soles hin und zurück pro Person). Dort kaufen wir uns ein Permit für den Huascaran Nationalpark. Das gibt es für einen, für drei oder 30 Tage. Da wir noch länger in der Gegend sein werden und den Nationalpark öfters besuchen, entscheiden wir uns für das 30 Tages-Ticket (150 Soles pro Person). Von Pitec bis zur Laguna sind 720 Hm zu überwinden; wir gehen extrem langsam da die Luft merkbar dünn ist. Endlich geht es über die Kante und es offenbart sich ein wunderbarer Blick auf die türkisfarbene Laguna mit dem Nevado Churup im Hintergrund. Auch hier kann man – mit Empanadas im Mund – nur sitzen und staunen (und nebenbei akklimatisieren).

Jetzt sind wir mutig und wagen es mit dem Zelt loszuziehen. Wieder organisieren wir ein Taxi und lassen uns drei Kilometer hinter Pitec – am Ende der Straße und Eingang zum Quebrada Quilcahuanca – absetzen (30 Soles pro Person). Bepackt mit Zelt, Schlafsack, Isomatte, Hochtourenausrüstung, Seil und Wasser (Letzteres könnte mehr sein – aber das Gewicht des Rucksacks ist bereits hoch genug!) gehen wir das wunderschöne Tal zunächst sehr flach Richtung Nordost. Wir gewinnen nur wenige Höhenmeter, dafür machen wir ordentlich Strecke. Am Ende des Tages stehen ca. 14 km und 480 Hm auf der Uhr. Wir finden das Base Camp des Maparaju nicht da wir davon ausgehen, dass es irgendwo auf 4200 m liegt. Bereits auf 4350 m angekommen schlagen wir schließlich das Zelt an einem nicht ganz flachen Platz auf. Den Rest des Tageslichtes nutzen wir um den Weg für die Nacht Richtung Maparaju auszukundschaften und mit Reflektoren für die Stirnlampen zu markieren (funktioniert super!). Um 18:30 (da ist es bereits dunkel) liegen wir im Bett und hoffen, dass uns keine der zahlreich vorhandenen Kühe besucht.

Um 2:30 gehen wir los und folgen unseren zuvor gelegten Spuren. Die Reflektoren weisen uns schnell den Weg über einen Bach und den ersten halben Kilometer durchs Gestrüpp. Dann folgen wir den Pfadspuren, verlieren sie wieder, kämpfen uns die steile Moräne durch die Botanik empor und stoßen schließlich wieder auf den offiziellen Weg mit Steinmandl. Es ist stellenweise sehr ausgesetzt und alpin (zumindest im Schein der Stirnlampe). Einmal sichern wir im Fels (dank Elli mit den zuvor erlernten Fachübungsleiter-Skills kein Problem) und kämpfen uns tapfer weiter nach oben. Es dämmert und endlich sehen wir etwas von der grandiosen Landschaft. Leider sind die Gipfel in Wolken gehüllt und so entscheiden wir uns am Übergang zum Gletscher (auf 5050 m) zur Umkehr. Der Maparaju Gipfel (5350 m) ist von hier an immer wieder in Wolken gehüllt. Wir wollen nicht im white-out über den steilen Gletscher gehen. Ausserdem haben wir noch den gesamten Abstieg bis nach Huaraz vor Augen!

Der Abstieg nimmt deutlich weniger Zeit in Anspruch als erwartet! Das liegt auch daran, dass wir diesmal den offiziellen Weg absteigen (sehr nahe an der orographisch linken Felswand entlang!). In der Nacht haben wir wohl einen Abzweig verpasst. Auf dem Rückweg stolpern wir auch noch über das offizielle Base Camp des Maparaju. Das liegt noch ein ganzes Stück weiter ins Tal hinein auf ca. 4400m. Wir haben einfach zur früh mit der Suche aufgegeben.

Was würden wir anders machen? Nach dem Gipfelversuch eine weitere Nacht im Base Camp bleiben und nicht das ganze Tal im Schweinsgallop rauslaufen! Am nächsten Tag sind wir durch und genießen einen Ruhetag in Huaraz, bevor wir zum nächsten Ziel, dem Nevado Pisco (5752 m) aufbrechen.

Hier ist die Anfahrt bis zum Ausgangspunkt im Quebrada Llanganuco deutlich länger. Mit einem etwas größeren Touribus geht es morgens um 5 in Huaraz los Richtung Norden. Bis wir endlich per pedes starten können ist es 9:15. Alle Mitfahrer nehmen den Abzweig Richtung Laguna 69 – nur wir drei machen uns auf den Weg zum Refugio Peru (4680 m = Refugio Pisco). Der Aufstieg dauert ca. 3:45h – wir lassen uns für die ~4 km und 800 Hm ausreichend Zeit; noch immer müssen wir arg schnaufen. Und diesmal schleppt Kiki eine Erkältung mit!

Die Hütte liegt sehr schön und direkt vis a vis des Nevado Pisco. Es gibt eine schöne Sonnenterrasse, bei der man es (ohne Wind) sehr gut aushalten kann. Wir werden von einem engagierten jungen Hüttenwirt begrüßt, bekommen eine Tasse Coca-Tee zur Begrüßung und fühlen uns direkt wohl und willkommen. Die Hütte bietet einen super Comfort (sogar mit warmer Dusche – gegen ein kleines Entgelt), mit Halbpension (gutes Frühstück und ein Menü zum Abendessen) und schön warm. Sprich: so manche europäische Hütte kann sich eine Scheibe davon abschneiden. Wir zahlen 100 Soles pro Person und Nacht – inklusive Halbpension. Nachdem wir uns kurz gestärkt haben gehen wir ohne Gepäck bis auf die Moräne um a) noch ein paar Höhenmeter über die Schlafhöhe hinaus zu machen und b) den weiteren Weg mit dem Fernglas für die kommende Nacht zu erkunden.

Wir gehen extrem früh los – bedingt durch Kikis Erkältung wollen wir sehr sehr langsam gehen. Um 0:45 ist also Abmarsch. Der Weg zieht sich über die erste Moräne hinweg (kurze steile Stelle mit Kette im Abstieg gesichert), durch gut markiertes Blockgelände, hinauf auf eine zweite Moräne, durch den Fels bis zum Gletscherrand auf ca. 5000 m. Dort machen wir Rast, trinken, essen, ziehen die Gurte und Steigeisen an und bewegen uns als Seilschaft weiter. Der Gletscher nimmt immer wieder steile Aufschwünge, der Weg ist gut gespurt und einfach zu finden. Über eine Schulter geht es schließlich den von unten gut erkennbaren langen Rücken entlang. Es zieht sich! Irgendwann fange ich an die Schritte bis 40 zu zählen um dann eine kurze Pause zum Verschnaufen zu machen. Nach einer Zeit schaffe ich nicht einmal mehr die 40 Schritte und muss vorher stehen bleiben. Es kommt einfach zu wenig Sauerstoff in den Muskeln an. Aber dann – endlich – geht es nicht mehr weiter nach oben. Nach 7h stehen wir auf 5752 m! Lange verweilen wir nicht am Gipfel; es ist windig und kalt. Aber wir sind überglücklich hier oben zu sein und genießen für einen kurzen Moment die Aussicht und die tiefe Befriedigung es geschafft zu haben!

Zurück am Refugio (11:20) verbringen wir den restlichen Tag mit schlafen, essen, lesen, netten multikulturellen Bekanntschaften…. Diesmal hetzen wir nicht gleich nach Huaraz zurück, sondern verbringen eine weiter Nacht in der sagenhaften Landschaft des Huascaran Nationalparks, bei fast Vollmond und spektakulären (Berg)Aussichten.

In Huaraz legen wir einen zusätzlichen Ruhetag ein, der so nicht eingeplant ist. Kikis Erkältung & Husten ist auf 5752 m erwartungsgemäß nicht besser geworden. So verschieben wir unseren Start zum „Grande Finale“ (zum Alpamayo) um einen weiteren Tag – eine kleine Weile um die Wunden zu lecken und die Erkältung vielleicht etwas in den Griff zu bekommen. Die Guides sind glücklicherweise so flexibel, dass dies in Ordnung geht. Guides? Ja – wir werden uns diesem Berg mit 2 Trägern, einem Koch, 6 Eseln und eben 2 Guides nähern. Den Alpamayo alleine zu meistern – das ist uns doch eine Nummer zu groß. Außerdem sind wir froh, wenn wir nicht die ganze Ausrüstung, inklusive Zelt usw., selber schleppen müssen – davon haben wir bereits genug! Am 16. August werden wir gegen 8:00 von der gesamten Entourage abgeholt und fahren, wieder Richtung Norden, zum Quebrada Santa Cruz. Dort warten die Esel um alles schwere Gepäck aufzunehmen. Wir dürfen vorzeitig (11:45), mit sehr leichtem Rucksack und einem kleinen Lunch-Sackerl, dem Santa Cruz Trek folgen. Begleitet werden wir von Guide Edwin; den Weg kann man hier allerdings kaum verfehlen… Wir gehen langsam und arbeiten uns das Tal empor und bestaunen die exotisch anmutende Vegetation. Nach ca. 12 km und knapp 900 Hm erreichen wir in 3:45h das Lager Llamacorral (3888 m). Dort steht schon ein Küchen- und ein Essenszelt für uns bereit. Wir helfen die Schlafzelte zu errichten, machen Fotos und genießen es umsorgt zu werden. Irgendwann wird zum Essen gerufen. Es gibt Popcorn, Tee, Forelle oder Hühnchen mit Reis und Kartoffeln. Ein Wahnsinn auf 3888m – so einen Luxus sind wir nicht gewohnt!

Am nächsten Tag gehen wir bis zum Alpamayo Base Camp (BC, 4380 m). Die Landschaft fasziniert mich. Es geht durch ein offenes Tal, durch Lupinenfelder, schließlich steiler hinauf Richtung Alpamayo. Die Südseite des Alpamayo sieht nicht so spektakulär aus wie die Nordseite die wir bisher nur von Bildern kennen. Aber wir sind trotzdem fasziniert von allen Gipfeln die sich um uns herum aufbauen. Und da steht auch der „Paramount“ Berg, den wir bisher nur aus dem Kino kennen! Im BC ist es vergleichsweise grün mit „üppiger“ Vegetation. Nach einer kurzen Rast gehen wir noch zur Laguna Arhuaycocha, die ca. 100 Hm über dem BC liegt. Unsere Guides und Träger laufen in dieser Zeit mal kurz bis zum Moränen-Camp mit all unseren schweren Sachen (Gurte, Pickel, Seile, schwere Bergstiefel), damit wir morgen den ersten Teil unseres Weges nicht so schwer tragen müssen. Diesen Service nehmen wir auf dieser Höhe gerne an.

Wir starten moderat um 8:30 mit Ziel Alpamayo High Camp (HC). Vor uns liegen immerhin 1100 Hm! Zunächst geht es durchs Grüne, bald ins Felsig-Staubige und schließlich stehen wir vor dem „nichtmehrganzso“ ewigen Eis – am Gletscherrand. Dort machen wir Pause, ziehen die Gurte und festen Bergstiefel inklusive Steigeisen an und schnaufen nochmal durch. Immer steiler geht es schließlich über den Gletscher, hinein in eine sehr steile Passage die durch die Guides mit Firnankern abgesichert wird. Bereits diese Gletschertour ist sehr beeindruckend und respekteinflößend! Gefühlt endlos langsam und röchelnd kommen wir schließlich im HC auf 5400 m an. Ich bin froh, dass ich das Zelt nicht aufbauen muss. Jeder Handgriff fällt mir schwer – ich genieße lieber den Wahnsinns-Ausblick auf den schönsten Berg der Welt: den Alpamayo (5947 m). Es ist sonnig, windstill, wir befinden uns inmitten einer Postkartenlandschaft! Die Sonne geht langsam unter und die Lichtverhältnisse verändern sich minütlich. Man weiß gar nicht wo man hinschauen soll – so schön ist das abendliche Spektakel. Aber sobald die Sonne weg ist wird es bitterkalt und wir ziehen uns ins Zelt zurück. Noch vor 19:00 machen wir die Augen zu und versuchen vor dem großen Gipfeltag etwas zu schlafen…

Gegen 21:00 kommt Wind auf und das Zelt wackelt und schlackert vor sich hin. Von da an kann ich kein Auge mehr zu machen und bin froh, dass ich um Mitternacht endlich aufstehen darf. Wir bekommen einen heißen Tee und essen ein kleines Frühstück. Um 1:30 sind wir endlich gestiefelt und gespornt und gehen erst mal 100 Hm bergab, bevor der steile Aufschwung zum Fuß des Alpamayo kommt. Bei jedem Gegenanstieg steigt mein Puls bis zum Anschlag und ich muss öfters pausieren. Schließlich stehen wir am Wandfuß und müssen irgendwie den Bergschrund überwinden. Hier hilft uns unsere Eisklettererfahrung. Die ersten 2-3 m sind senkrechtes Eis, gefolgt von 2m grundlosem Schnee und schließlich solidem, 70° steilem, Firn. Ich bin zusammen mit Elli in einer Seilschaft – geführt von Roger. Unser Guide ist flott! Er geht die meisten Seillängen nur an unserem Stand gesichert; 60 m Runouts scheinen ihm nichts auszumachen. So manche Seillänge geht er in 10 Minuten, während wir ca. 30 Minuten brauchen um die 60m nachzusteigen. Die Höhe fordert ihren Tribut – das Atmen fällt schwer und die Wadln schreien die ersten 3 Seillängen ob der ungewohnten Belastung! Kiki ist mit Edwin direkt hinter uns. Die Bedingungen sind ideal: kaum Wind was die Temperaturen erträglich macht, bester Firn, nur kurze, etwas eisigere Passagen…. Insgesamt gehen wir 8 Seillängen und stehen bei Dämmerung / Sonnenaufgang um 6:30 auf dem Gipfel! Ekstatische Freude kommt erst mal nicht auf. Wir sind platt, trinken (endlich) einen kleinen Becher Tee und beißen in einen Riegel, es ist kalt, der Platz auf dem Gipfel begrenzt. Wir schießen schnell ein paar Fotos und wollen dann schnell wieder nach unten. Wir wissen, dass ein Berg erst dann bestiegen ist, wenn man unten heil ankommt; und die Eispilze über uns sind uns suspekt! Kiki ist leider nicht mit uns auf dem schmalen Grat – die letzten 2 Seillängen habe ich sie aus den Augen verloren, da es zum Schluss um die Ecke geht. Länger zu warten macht aber keinen Sinn da wir sonst total auskühlen.

Wir seilen ab und nach 55 Minuten stehen wir wieder unterhalb des Bergschrundes. So langsam realisieren wir, dass wir DA OBEN waren – heureka! Wir gehen langsam zurück zum HC, wo wir eine Suppe und ausreichend zu trinken bekommen. Ich bin völlig platt, kurzatmig, glücklich und sehr froh mich nicht viel bewegen zu müssen. Wir beobachten wie Kiki und Edwin abseilen und freuen uns riesig, dass auch Kiki den Alpamayo durch schiere Willenskraft (!) – trotz übelster Erkältung und Husten – geschafft hat! Wunderbar. Nach kurzer gemeinsamer Pause am HC steigen wir schließlich weiter ab zum BC und schlafen in dieser Nacht sagenhafte 11h.

Es geht in einem Rutsch zurück nach Huaraz. Allerdings nicht ohne Autopannen. Einmal müssen wir zwecks Motorschaden das Auto wechseln. Das Zweite hält etwas länger durch – muss aber 2x für längere Zeit mit zig Liter Wasser heruntergekühlt werden. Nach einiger Verspätung kommen wir schließlich in Huaraz an.

Wir haben noch einen Tag/Nacht Zeit bevor wir den Rückflug in die Heimat antreten. Seit ich entsprechende Fotos gesehen habe, steht auf meiner Wunschliste ganz weit oben das Klettergebiet und Weltkulturerbe Hatun Machay (ca. 2h von Huaraz entfernt). Die Luft ist glücklicherweise bei allen noch nicht ganz raus und so buchen wir für 150 Soles ein Taxi das uns morgens um 7 direkt am Hostal abholt. Schön auch, dass sich dort gerade Bekannte aus der Heimat zur Akklimatisation (und zum Klettern) befinden. Nach 1:45 kommen wir am Zeltplatz in Hatun Machay an. Wir lassen uns einweisen und bauen unser Zelt irgendwo auf. Unsere Bekannten sitzen gerade beim Frühstück; wir ratschen kurz und tauschen uns über das Erlebte aus. Auch wir frühstücken noch, bevor wir unsere Klettersachen packen um zu der bizarren Felslandschaft zu gehen. Was für ein Anblick! Felstürme, die sich aus der Hochebene schälen. Ich bin froh, dass wir das noch mitnehmen! Wir klettern gemütlich (auch nach der gesamten Zeit in der Höhe schnaufen wir bei der Anstrengung nach wie vor), spazieren gemeinsam durch die bizarre Landschaft und sind froh all dies gemeinsam erleben zu dürfen!

Unser Abenteuer endet nach diesen 3 Wochen. Wir haben viel erlebt! Alles ist gut gegangen! Wir sind reicher an Erfahrung, haben Landschaften gesehen, wie sie es nur in Peru gibt. Es waren wunderbare 3 Wochen mit körperlicher Anstrengung und totaler mentaler Erholung.

Danke Elli und Kiki für die schöne Zeit und die schönen Bergerlebnisse. CUMBRE – conquistadoras!

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